Vor einigen Jahren wurde topmodernisierte Kohlekraftwerk Franken II aus fadenscheinigen politischen Gründen zerstört, damit statt dessen alte Kraftwerksschachteln wie in Aschaffenburg weiter rauchen können. Soweit so schlimm. Es entstand nach dem Abriss eine Brache, die dazu führte dass die östliche Seite des Rhein-Main-Donau-Kanals wieder zugänglich wurde. Vorher wurde dort Kohle angelandet und das damalige Hafengebiet war gesperrt. Nun konnte man da frei durchgehen, direkt am Kanal entlang. Ich habe das genossen, da ich als Jogger damit beide Seiten des Kanals ablaufen konnte, und als Fahrradfahrer ist das auch angenehm, keine großen Umwege fahren zu müssen.

Dann kam Faber-Castell und baute einen Lager-Klotz hin. Damit wurde der Durchgang wieder gesperrt. Ich finde es von der Politik, hier sowohl der Stadt Erlangen als auch der Kanalverwaltung eine Unverschämtheit den Bürgern gegenüber, den Weg am Kanal nicht zugänglich zu gestalten. Es wäre auch zu billig, hier nur Faber-Castell in die Pflicht zu nehmen, auch wenn Eigentum der Allgemeinheit gegenüber verpflichtet. Hier liegt ein Versagen der Behörden vor. Das gehört korrigiert.

Aus meiner Sicht ist der Kanal Almende und soll es auch bleiben. Appell: Macht die Wege auf für die Bürger!

   
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