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Category: Politik

Die Einführung der verbotenen Worte

"Master", "Slave", "Blacklist" und "Whitelist" sollen im Sprachgebrauch von SAP nicht mehr vorkommen. Da blutet mein Technikerherz, um es mal blumig auszudrücken.

Der Software-Konzern SAP will künftig keine Fachbegriffe mehr im Wortschatz des Unternehmens dulden, die direkt oder unterschwellig das Gefühl aufkommen lassen, rassistisch zu sein. Siehe Heise-Artikel vom 14.09.2019

Was ist das anderes als Zensur, Gehirnwäsche und politisch korrektes Gehampel, völlig ohne Not?

Ich wäre nie auf die Idee gekommen, als ich damals Master-Slave FlipFlops diskret aufgebaut habe, das mit irgendeinem negativen Begriff zu assoziieren. Diese böswilligen Vollpfosten unterstellen, dass man sich vorstellt, dass der Massa die Nigga in FlipFlops peitscht oder was? Das ist so dermaßen saublöde, dass es schon gewaltig kracht.

Das gleiche ist beim Wort "Schnittstelle", das darf man laut Betriebsspychologen und sonstigen Beratern nicht mehr sagen, weil dass aggressiv sei. Man soll stattdessen "Nahtstelle" sagen. OK macht mich aggressiv... wenn einer mir so etwas unterstellt und dann meinen Sprachgebrauch verdrehen möchte. Ich verwehre mich entschieden gegen all diese haltlosen Annahmen und Unterstellungen. Jeder der nicht mitspielt, ist ein "white supremacist hardcore Rassist". Das ist Rabulistik, lehres Gefahsel um die eigenen Vorteile durchzudrücken. Das sind Typen, die mittels Sexismus und Opferdefinition Vorteile für sich und ihr Klientel herausschlagen wollen. Ich nenne diese Menschen Parasiten!

Eine Aussage eines Foristen: "Mit rationalen Argumenten ist hier nichts mehr zu machen." kann ich nachvollziehen, aber nicht teilen. Der beste Kommentar dazu ist das hier: [Faketicker] SAP verbannt Master & Slave - bdsm Szene fühlt sich diskriminiert. Alleine die Überschrift beschreibt die Perversion solcher Gedankengänge.

Get Woke Go Broke!  

Für die, die das nicht verstehen: es wird zu Plünderungen und Straßenschlachten kommen wegen dieses Hirnschisses. Kassandra zählte nie... Aber wer lernt schon aus der Geschichte und griechischer Mythologie. Das ist doch blankes Orwellsches Neusprech und Zwiedenk. Wo unterscheiden wir uns da nun von der angeblichen chinesischen Diktatur?  Man bereinigt antikoloniale Begriffe, um Geschichtklitterung zu betreiben, nichts als politisch korrekte Gesabber. Auch Über Gender darf man in deutschen Firmen definitiv nicht mehr sprechen außer es zu bejubeln, wie ich selbst erleben durfte.

Um es zeitgemäß mit MontyPhyton zu sagen: Jehova!   ... Hat hier jemand Jehova gesagt?  ... Jehova!.

Somit werde ich weiterhin Master-Slave-Flipflop sagen, Negerkuß, Ich schätze den Sarotti-Mohr auch als Emblem, werde auch weiterhin in der Mohrenapotheke einkaufen (solange sie nicht zwangsgeschlossen wird), und Negerkönig werde ich nicht aus meinen Büchern herauseditieren oder tipexen.