Es laufen derzeit furchtbare Gutmenschen-Kampagnen wie "Willkommenskultur", eine davon ist der "Tolerist von Tele5". Dieser Propagandabegriff zwingt einem auf, unter dem Vorwand der gelebten Toleranz jede Andersartigkeit willkommen zu heißen, "zu akzeptieren".

Das ist nicht nur völliger Blödsinn, schlimmer noch, es ist diese Art von naivem Gutmenschentum, die übergriffig wie der Staat mir vorschreiben will, was ich über andere Lebensweisen zu denken habe. Für mich ist das Werbung für Gesinnungsterrorismus. Meine Toleranz gegenüber "Toleristen" ist genauso groß wie die gegenüber Terroristen - nämlich Null!. Ich könnte mich billig hinter Karl Popper verstecken, der auch der Toleranz argumentative Grenzen gesetzt hat. (selber nachschlagen!)

Ich behaupte, dass es hier auch für viele darum geht, die eigene Feigheit sich zu wehren hinter scheinbar positiven Argumenten zu verstecken. Der Rest ist zu faul zu denken, tut mir leid. Die Vertreter der Meinungs-Tyrannei versuchen mit ihrer Strategie den erwartbaren Konflikten aus dem Weg zu gehen. Die Hoffnung der Gesinnungsterroristen, Konflikte zu vermeiden oder zu minimieren ist jedoch zum Scheitern verurteilt. Das will ich begünden.

Warum sollte ein gläubiger Moslem, ein Jude, eine bekennende Feme, ein politisch extremer linker wie rechter Socken von seinem Tun ablassen, unsere Gesellschaft nach seinen eigenen Vorstellungen umzuformen, wie steinzeitlich, diktatorisch, abgedreht auch immer?

Na? Wenn wir das alles so tolerant hinnehmen? Nein das funktioniert nicht. Das zerfetzt unsere Gesellschaft.

Toleranz verordnen zu wollen, mit erhobenem Zeigefinger? Ihr kriegt den Stinkefinger! Was "Toleristen", Gendervertreter und sonstige Gleichmacher derzeit fordern, ist Gehirnwäsche, Umerziehung, repressive Homogenität.

Tollerist kommt von Toll, wie bei Tollkische, oder ist das eher Trollerist?  Der deutsche US-Mainstream mit seiner denglischen "political correctness" ist nichts anderes als bezahlte Desiformation. Extremismus im freundlichen Gewand eben.

Der Endzustand dieses sich selbst verstärkenden Prozesses ist eine Gesellschaft, die nur noch um Fragen der "sozialen Gerechtigkeit", "Gendergleichheit", "religiöser Toleranz" und ähnlichem Käse kreist. Das bedeutet, das beispielsweise "wegen Gender" jede noch so blöde Uschi ein Amt bekommt, wenn sie nur eine Muschi hat. Oder weil "wegen damals" wir nicht über Juden (Beschneidung") oder Israel (Wasserkriege) kritisch reden dürfensollenkönnen. Das es mir gefallen soll, wenn früh der Muezzin vom frisch erbauten Minarett (finanziert vom Saudi oder Kuwaiti), wie in der ehemaligen Kapernaum-Kirche plärrt, wenn mich schon die Kirchenglocken nerven. Da sind wir schon sehr nahe dran.

Nein das gefällt mir nicht. Ich will das nicht. Wenn ich das zuende denke, kommt eine Gesellschaft heraus, in der ich nicht leben möchte. Die durch viel Blutzoll in den letzten Jahrhunderten errungene humanistische bürgerliche Freiheit erodiert hier völlig. Und damit ich den Blödianen gleich den Wind aus den Segeln nehme, nein ICH wandere deshalb nicht aus. Geht selber weg!

Ich mache mal eine Gegendarstellung auf, so eine Art Anti-Zwangstoleranz.

Schreibt mir nicht vor, was ich zu denken habe. Schreibt mir nicht vor, welche sexuellen Vorlieben ich zu akzeptieren habe. Schreibt mir nicht vor, welche Lebensweise ich zu dulden hätte. Schreibt mir nicht vor, welche Religion ich gut zu finden hätte oder auch nur zu dulden hätte. Vergesst das.

Ich wünsche mir, dass diese politische Manipulation, die hier euphemistisch "Meinungsbildung" und "Toleranz" genannt wird, nach hinten losgehen wird.

 

 

 

   
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